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05.07.2019

Waldbrand bei Lübtheen: Schwerpunkt der Brandbekämpfung liegt heute bei Alt Jabel

Evakuierung von Alt Jabel bleibt weiter bestehen / Brandbekämpfung geht ununterbrochen weiter

Die Evakuierung von Alt Jabel muss bis auf Weiteres aufrechterhalten werden. Dies teilte die Einsatzleitung des Katastrophenschutzstabes heute Morgen (05.07.2019) mit. Der Abstand zum Feuer konnte durch den unermüdlichen Einsatz der Bundeswehr, der Bundespolizei und der Freiwilligen Feuerwehren inzwischen auf 500 Meter verkürzt werden. Um die Evakuierung aufheben zu können, muss jedoch eine Entfernung von mindestens 1.000 Metern gewährleistet sein. Die Sicherheit der Einwohner hat oberste Priorität.

Am heutigen Tag liegt der Schwerpunkt der Löscharbeiten im Bereich Alt Jabel. Die Brandbekämpfung aus der Luft durch die eingesetzten Hubschrauber der Bundeswehr und der Bundespolizei wird heute noch einmal forciert.

Durch das Verbreitern und Ziehen von Schneisen sowie eine intensive Bewässerung ist es gelungen, den Brand in dem munitionsbelasteten Gebiet einzukesseln. Aktuell brennt es noch auf einer Fläche von ca. 560 Hektar. Die brennende Fläche soll auch heute weiter verkleinert werden. Hierzu werden wieder Löschhubschrauber und Wasserwerfer sowie massive Technik der Bundeswehr, wie Bergepanzer und Räumpanzer, im Einsatz sein.

Die Zuwegungen nach Alt Jabel bleiben für den Straßenverkehr gesperrt. Die Einsatzleitung bittet auch weiterhin darum, das Gebiet um Lübtheen weiträumig zu umfahren, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Das Betreten des betroffenen Waldstückes ist nach wie vor verboten.

Für Anwohner wurde ein Bürgertelefon unter 038855 / 78744 eingerichtet.

Weitere Informationen folgen.